LoRaWAN-Konfigurationen unterscheiden sich in einigen Punkten von denen einer herkömmlichen Wetterstation.
1. Sensorkopf-Verbindung
Bei einer herkömmlichen Wetterstation besteht eine Kabel- oder Funkverbindung zwischen Sensorkopf und oft eine Konsole, wobei die Konsole als Systemknoten dient.
2. Systemverbindung
Von diesem Systemknoten aus erfolgt die Datenverbindung per Kabel oder WLAN zur Internet-Schnittstelle.
3. Internetverbindung
Ihre Internetverbindung wird üblicherweise über einen Router&Modem hergestellt.
Bei einer herkömmlichen Wetterstationkonfiguration ein einfaches Standardgerät, dasss sich mit dem Internet/WAN verbindet (in der Regel im Rahmen Ihres Abonnements, auch benutzt für anderen Datenverkehr),
4. Anwendung
Ihre Anwendung ist in der Regel eine externe Software im Web, die nur geringfügig an Ihre Konfiguration angepasst werden muss. Denke an WUnderground uzw.
Bei einer LoRaWAN-Wetterstation müssen Sie vergleichbar diese 4 Aspekte berücksichtigen:
1. Wie ist die Verbindung zwischen Sensorkopf und Systemknoten?
2. Wie ist die Verbindung vom Systemknoten zum LoRaWAN-Gateway?
3. Wo befindet sich das LoRaWAN-Gateway? Und wem gehört es?
4. Datenanwendung = Übersetzung in Anwendung
Verbindung 1 einer LoRaWAN-Konfiguration ist oft mit der einer herkömmlichen Wetterstation vergleichbar, und die nutzbare Entfernung beträgt maximal einige hundert Meter, und in Praxis nicht mehr als 100m.
Bei manchen LoraWAN-Sensorkonfigurationen ist diese Verbindung 1 nicht anwesend, und der Sensor kommuniziert direkt mit dem Gateway über Verbindung2, z. B. bei einem 'Mikro-PWS' wie dem Dragino LHT65.
Verbindung 2 für LoraWAN bildet die Ausnahme zu 'normalen' Wetterstationen, da es sich um eine drahtlose Verbindung mit einem proprietären Protokoll handelt, die technisch Entfernungen von mehreren Kilometern überbrücken könnte.
LoRaWAN benötigt ein spezieller Gateway als Schnittstelle zwischen LoRaWAN und dem Aussenwelt.
3. Betrieb einer LoraWAN-Gateway
Anschaffung, Betrieb und Wartung eines solchen LoraWAN-Gateways müssen fast immer privat organisiert werden:
mit etwas Glück können Sie das LoraWAN-Gateway eines Nachbarn mitnutzen.
Ist selten Haupt-router/modem in Ihr LAN für Verbindung zu WAN, aber meistens 'Client' des Hauptrouters.
4. DatenAnwendung bei LoraWAN
Der externe LoRaWAN-Netzwerkserver muss für Ihre Anwendung eine Anpassung & übersetzung haben.
Wie Gyvate aussagt gibt es kein 'algemeines' LoraWAN, also man ist auch noch abhängig was in Ihr Gegend zur Verfügung ist.
Da dies gerätespezifisch ist, handelt es sich oft um ein Projekt, das Sie selbst 'basteln' müssen.
Für Unterstützung sind Sie auf die Hilfe von Forenmitgliedern angewiesen die Ihr 'Netz' kennen.
Es gibt nur sehr wenige Softwareprogramme, wie beispielsweise
StationForwarder, die z.B. ein TTN_Webhook direkt lesen können.
Es gibt fertige SensorPakkete wie Sensecap S2120 und Klone von SeedStudio,
und für Bausatz-Aufbau Schnittstellen-Geräte wie Dragino WSC2-L.
Onder Davis-SensorPekkete mit LoraWAN-Ansatz.
Auf Internet in ‘FernenOsten’ noch mehr zu finden.