Heute hatte mein neuer WH57 sein erstes Gewitter erlebt und ist leider erstmal...durchgefallen
Gerade mal 18 Blitze hat er gemeldet, während es in der Blitzortung App allein im Umkreis von 5 km über 100 waren.
Sogar ein oder zwei Blitze wo Blitz und Donner fast gleichzeitig kamen hat er wohl ignoriert.
Alles was weiter als 7-10 km weg war kam sowieso grundsätzlich nicht an.
Ich habe ihn bei mir in der Gartenhütte angebracht. Ländliche Gegend, lockere Bebauung, weit weg von allen Störungen. Die Gartenhütte hat keinen Strom. Die Verbindung zum GW3000 ist sehr gut. Ich habe immer alle vier "Balken".
Ich habe auch mal mit einem Weltempfänger in der Hütte auf ~500 kHz gelauscht und hörte nur sauberes, leises Rauschen.
Ich hatte ihn dann in gewitterfreier Zeit zunächst auf die empfindlichste Stufe gestellt (also auch auf Indoor) und hatte daraufhin am Tag einige Fehlauslösungen. Dann habe ich auf Outdoor umgestellt und den Rest auf maximaler Empfindlichkeit belassen.
Damit hatte die ganze letzte Woche keine einzige Fehlauslösung.
Also dachte ich, dass ich ganz gut aufgestellt bin, wenn ich ihn mit hoher Empfindlichkeit ohne falsch-positive betreiben kann.
Die Hütte ist aus Holz. In der Umgebung stehen einige Bäume.
Eigentlich hat das doch bei Mittelwellenfrequenzen gar nicht so große Auswirkungen? Hauptsache kein EMV und nichts metallisches in der Nähe. Die wenigen Radiosender, die es auf Mittelwelle aus dem Ausland noch gibt, kann man dort nachts auch hören.
Liege ich da mit meinen Überlegungen irgendwo falsch? Ich habe ihn jetzt mal auf dem Dachboden installiert. Erstmal wieder auf volle Empfindlichkeit samt "indoor", um erstmal ein Gefühl für den vorhandenen Störpegel zu bekommen. Er ist jetzt seit drei Stunden da oben und hatte noch keinen falsch-Positiven.
Wie sind eure Erfahrungen?
PS:
mein WH40H hat sich hingegen heute in seinem ersten richtigen Regen gut geschlagen. Er hat praktisch das gleiche gemessen wie der einfache analoge Trichter zum Selbstablesen und -leeren. Immerhin ein kleiner Trost.